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Beethovenhalle

Beethovenhalle

Die Beethovenhalle wurde zwischen 1956 bis 1959, auf der ehemaligen Michaelsbastion, von dem Architekt S. Wolske erbaut. Die heutige Beethovenhalle ist die dritte dieses Namens in Bonn. Die erste entstand als Holzbau 1845 auf Veranlassung von Franz Liszt zum ersten Beethovenfest, musste aber wegen Feuergefahr wieder abgerissen werden. Die zweite Halle, 1870 anlässlich des zweiten Beethovenfestes zum 100. Geburtstag des Komponisten ebenfalls in Holzbauweise am ehemaligen Viereckplatz (heute Berliner Freiheit) errichtet, brannte am 18. Oktober 1944 beim größten Bombenangriff auf die Stadt völlig nieder.

Zentrum der Beethovenhalle ist der große Saal mit seiner Kuppel. Er hat ca. 1600 Plätze. Zusätzlich gibt es noch ein Studio (ca. 350 Plätze), den Kammermusiksaal (ca. 190 Plätze) und den Vortragssaal (ca. 90 Plätze). Es gibt außerdem noch einen Ausstellungssaal und ein Terrassenrestaurant mit Blick auf den Rhein und das Siebengebirge.

An einer Wand im Restaurant symbolisiert eine riesige Metallplastik von Hans Uhlmann den Schlussakkord von Beethovens neunter Symphonie. Im Foyer steht eine Beethovenbüste von J. Bourdelle. Die Schmuckwand in Schwarz/Gold/Weiß im Foyer und das Wandgemälde im kleinen Raucherfoyer sind Werke von J. Faßbender. An der Südostecke steht eine Nikefigur aus Zement von B. Heiliger.

Auf dem Vorplatz der Beethovenhalle wurde 1986 die 3,25 m hohe und 30 t schwere, monumentale Betonskulptur „Beethon“ des Künstlers Klaus Kammerichs aufgestellt.

Baedekers Bonn: Bonn - Das Handbuch für die Bundesstadt.

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