Danzig - Krakau: 1.500 km durch Polen

Sandomierz - Busko-Zdroj

Etappe 21: 91,98 km

Rathaus in Sandomierz
Rathaus in Sandomierz

Das Frühstück war kaum der Rede wert. Wir starteten bei bedecktem Himmel, radelten noch einmal durch die fast menschenleere, schöne Altstadt und folgten wieder der 79. Die ersten 20 km waren leicht zu fahren, toller Belag und flach, das Weichseltal meinte es gut mit uns. Obst und Gemüse wuchsen auf den Feldern. Dann wurde es eintönig, aber auch hügelig, die 300 m Höhe überschritten wir nur selten.

Kurz hinter Pacanów wechselten wir auf die 73, was nicht ganz einfach war. Mit Hilfe zweier freundlicher Polen, der eine nahm Karten zu Hilfe, der andere sein Smartphone, gelang das. Der Gegenwind nervte, die dauernden Anstiege und der mitunter einsetzende Regen machten das Radeln zur Arbeit. Nach 92 km waren wir am Ziel in Busko-Zdrój, einem in Polen bekannten Kurort.

Passen nicht
Passen nicht

Die Zahl der Storchennester war, ganz nebenbei, drastisch zurückgegangen seit Krasnik. Die Zahl der Ansiedlungen ist dagegen deutlich gestiegen. Viele wirken so, als ob ein großer Baumeister Klötze in die Höhe geworfen und überall, wo einer herunterkam, ein Haus hingestellt hätte. Natürlich mit einem Dach von Dachy. Und in Polen wird gebaut, was das Zeug hält: Häuser, Straßen und … Radwege

Im Ort gibt es eine rund 1 km lange Kurpromenade mit Radgasse. Schön sie hinab-, schlecht, sie hinaufzuradeln. Mussten wir leider, um in einer Pizzeria zu Abend zu essen. Der 400 Jahre alte Kurort wimmelt vor Sanatorien, und am Sonntag will das werte Publikum unterhalten werden. Also folgten Kurkonzerte, zunächst Militärgetöse mit Unmengen von Platzpatronen, abends dann ein bunter Liederabend mit Melodien aus den 50ern, gähn!

Übernachtung

  • Pensjonat Bajkowy
    47,00 EUR ohne Frühstück

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