Von Wien ins Donaudelta auf dem EV 6 (2012)

Kovin - Golubac (Tag 12)

25.07.2012: 91,96 km

Wir fuhren durch eine sehr schöne Landschaft. Um nach Ram zu kommen, mussten wir die hier sehr breite Donau mit einer Fähre überqueren. Um den Fähranleger zu erreichen, wählten wir den kürzeren Weg über den Damm, der aber durch den Regen sehr matschig geworden war. Es war ganz schön anstrengend, und immer wieder mussten wir schieben, um überhaupt vorwärts zu kommen. Am Anleger trafen wir eine Reihe von Radlern, denen wir später immer mal wieder begegneten. Unter anderem eine amerikanische Reisegruppe, deren Gepäck von einem Van transportiert wurde, und einen Scheizer mit Rennrad und in voller Rennfahrermontur. Erstaunlich, wie es es mit derart dünnen Reifen geschafft hatte.

Die Fähre fuhr alle zwei Stunden. Wir mussten etwas warten, aber gegen 13.00 Uhr c.t. ging es los.

Aus dem Dörfchen Ram heraus ging es steil bergauf, dann leicht hügelig weiter bis nach Zatonje. Uns begegneten überhaupt keine Fahrzeuge, was daran lag, dass da Straße vor Zatonje etwa 70 cm unter Wasser stand, und das eine oder andere Auto schon steckengeblieben war. Wir stiegen ab und schoben unsere Fahrräder einfach durch das Wasser. Schöne Abkühlung in der Hitze.

Abend bummelten wir in Golubac die Uferpromenade entlang. Wieder einmal schöne Aussichten!

Übernachtung

  • Golubac Grad (ziemlich versifft)
  • 32 Euro mit Frühstück

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