Von Wien ins Donaudelta auf dem EV 6 (2012)

Novi Banovci - Kovin (Tag 11)

24.07.2012: 88,55 km

Regnerischer Tag und viel Verkehr. Kurz vor Belgrad, das wir vor vielen Jahren schon einmal besucht hatten, sprach uns ein Passant auf deutsch an. Natürlich blieben wir stehen und unterhielten uns eine ganze Weile mit ihm, der als Fahrer in Dortmund gearbeitet hatte, dann zurückgekommen war, um in diesem Vorort als Frührentner zu leben. Er meinte, seit unserem letzten Besuch habe sich in der Stadt gar nichts geändert.

Auf dem Weg durch Belgrad fuhren wir auf einer stark befahrenen Straße, auch durch einen Tunnel. Als wir den durchquert hatten, entdeckten wir mit einem Mal Hinweisschilder, die uns den Weg wiesen. Leider war irgendwann Schluss mit den Schildern. Wir überquerten dann eine Donaubrücke, die in außerordentlich schlechtem Zustand war, aber es gab nur die eine. Wir fuhren durch industriell geprägte Viertel, dann ging es in die Felder und auf den Donaudamm, holterdipolter ging es weiter.

Nach einiger Zeit wechselten wir auf die Landstraße, indem wir einfach die Leitplanken überstiegen. Die Straße war sehr viel einfacher zu fahren. Je näher wir Kovin kamen, desto schöner wurde die Landschaft. Im Hotel saßen wir einige Zeit mit einem jungen österreichischen Paar am Tisch, das wir bereits in Mohács gesehen hatten. Irgendwann trifft man sich ja immer wieder.

Übernachtung

  • Hotel Milano
  • 44 Euro mit Frühstück

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