Von Wien ins Donaudelta auf dem EV 6 (2012)

Svishtov - Koshov (Tag 20)

02.08.2012: 77,71 km

Morgens kauften wir bei Billa ein und frühstückten in einem netten Straßencafé. Wir fuhren vormittags durch ein wunderschönes stilles Tal, in dem außer Vogelgezwitscher kaum etwas zu hören war. Nach diesem paradiesischen Erlebnis folgten heftige und lange Steigungen, es war mal wieder ein „kalte-Cola-Eis-Tag“.

Von der Staße aus ging es dann recht steil hinab nach Koshov, das im Nationalpark Rusenski Lom Nationalpark inmitten einer malerischen Canyon-Landschaft lag, und wir hatten schon vor Augen, wie wir morgen früh hinaufkeuchen würden. Gar nicht zu schweigen von dem Gedanken, dass sich die Villa Angel vielleicht gar nicht dort unten im Tal befand. Zumindest die letzte Befürchtung löste sich auf, als wir in einer engen Dorfgasse das Hotelschild erblickten.

Wir bezogen ein kleines Gästehaus und kühlten uns im Pool ab. Wunderbar! Dann gingen wir ein paar Schritte ins Dorfzentrum, um etwas zu essen. Wir fanden nichts außer einem Lokal, das jedoch inzwischen seine Pforten geschlossen hatte. Eine Dame, die in einem winzigen Ladengeschäft einkaufte, half uns freundlicherweise und brachte uns in ein Restaurant, in dem das halbe Dorf, das uns wissbegierig auf den Spuren war, bei der Essenbestellung tatkräftig mithalf. Diese Freundlichkeit, Gastlichkeit und unmittelbare Hilfe muss man miterleben, das ist kaum zu beschreiben.

Nach dem Abendessen gingen wir noch in eine der beiden Dorfkneipen auf dem Marktplatz, tranken Wein, knabberten Erdnüsse und feierten für uns den Geburtstag unserer jüngeren Tochter im fernen Berlin.

Die Lage der Vila Angel ist wunderbar, der Ausblick auf die Felsen grandios.

Übernachtung

  • Vila Angel
  • 20 Euro ohne Frühstück

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