Von Wien ins Donaudelta auf dem EV 6 (2012)

Tulcea - Jurilovca (Tag 29)

Endpunkt des Eurovelo 6

11.08.2012: 59,63 km

Bevor wir Tulcea verließen, fotografierten wir den offiziellen Endpunkt des Eurovelo 6. Schilder, die ihn auswiesen, hatten wir seit vielen Tagen nicht mehr gesehen. Hubert hatte immer wieder in Gesprächen mit Einheimischen betont, dass wir auf dem EV 6 unterwegs seien, aber ich glaube, das hatte niemand so richtig verstanden. Diese Art von Radtourismus ist hierzulande noch sehr unterentwickelt. Vielleicht wäre es lohnend zu investieren. An Interessenten herrscht unseren Beobachtungen zufolge kein Mangel. Allerdings hat man in Rumänien auch mit so vielen Problemen zu tun, dass das Thema Eurovelo-Routen von verschwindend geringer Bedeutung ist.

Wir fuhren auf guten Straßen im Donaureservat, mussten wieder einige Steigungen bewältigen, aber es war heute nicht so heiß.

Das Jurilovca gebuchte Hotel Eden allerdings ließ sich nicht finden. Wir fanden heraus, dass es auf einer Insel liegt, was eine 75minütige Überfahrt notwendig machte. Im Führer war übrigens nichts davon zu lesen, dass es auf einer Insel gelegen ist. So buchten wir kurz entschlossen an Ort und Stelle im Motel und warteten, mit einem kühlen Bier ausgestattet, auf Hubert, der ebenfalls das Hotel Eden gebucht hatte. Etwas später traf er ein und entschloss sich ebenfalls zur Umbuchung.

Nachmittags fuhren wir noch einige Kilometer ans Schwarze Meer, um die Ruinen von Argamon zu besichtigen. Von ihnen war indes so gut wie nichts zu sehen, es war enttäuschend. Einzig die Stelle war schön - weit und breit keine Menschen. Alles ruhig.

Abends aßen wir mit Hubert im Motel: es gab nur die Wahl zwischen Pizza und Piept (Hühnchenbrust) - Piept gab es in Rumänien gefühlte 24 Stunden an 365 Tagen zum Essen.

Übernachtung

  • Motel Albatros
  • 17 Euro ohne Frühstück

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