Von Wien ins Donaudelta auf dem EV 6 (2012)

Wien - Bratislava (Tag 1)

14.07.2012: 80,03 km

Mit dem Zug von Köln nach Wien. Erste Hürde: Karlsruhe. Zunächst einmal machten wir es uns auf einer Bank bequem und schauten auf einen übervollen Zug. Gut, dass wir den nicht nehmen mussten. Wie hätten wir das mit den Rädern schaffen sollen? Auf einmal bemerkten wir, dass der ja nach Würzburg fahren würde. Ob das doch unser Zug ist? Ja - er war es. Das bedeutete, dass wir uns mit den Rädern hineinquetschen und die Zeit bis kurz vor Würzburg in bedrängender Enge verbringen mussten. Nachts in Würzburg stiegen wir in den Nachtzug nach Wien. Die Fahrräder mussten verstaut werden - wie so oft, viel zu enge Hängevorrichtungen in der Bahn. Auf unseren reservierten Plätzen schliefen Hamburger Jugendliche, die wir wecken und hinausbitten mussten, um uns dann mehr oder weniger dösend die Zeit bis Wien zu vertreiben.

Im Wiener Sonnenschein tranken wir in einem Straßencafé den schlechtesten Kaffee, den wir je in Wien genossen hatten. Also stiegen wir auf die Räder und durchquerten Wien bis in den Praterpark, von wo es Richtung Donau und Grenze ging. Schöne Stadtansichten gab es. Wien ist so schön!

Mittagspause in Orth, nahe dem Schloss. Bei einem guten Metzger gab es belegte Brötchen und schräg gegenüber leckeres Eis. Insgesamt war es eine eher langweilige Strecke, insbesondere als wir uns Bratislava näherten. Abends spazierten wir noch durch die hübsche Altstadt, aßen in einem mexikanischen Restaurant und schauten dem prasselnden Regen zu.

Übernachtung

  • IBIS
  • 65 Euro ohne Frühstück

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