Durch Südosteuropa auf dem Eurovelo 8

Sofia (Tag 42)

Iwan-Wasow-Nationaltheater
Iwan-Wasow-Nationaltheater

15.08.2014 (durch die Stadt)

Es gab ein wunderbares Frühstücksbüffet im Hotel nach einem langen Schlaf. Hätten wir diese Kombi aus Eiern, Fruchtmüsli, Obst etc. doch häufiger gehabt. Wir hatten uns gestern entschlossen, eine geführte Radtour durch Sofia zu buchen. Die Annonce hatten wir auf dem Hotelstadtplan entdeckt, und so waren wir um 11 Uhr am schönen Platz vor dem Iwan-Wasow-Nationaltheater. Aufgrund des Feiertages waren schon viele Leute unterwegs.

© Petur Krustev
Radtouristen vor dem Redwood in Sofia - © Petur Krustev

Andere Touristen trafen ein: ein Paar aus Barcelona und Matt aus Chicago, der als Rucksacktourist auf dem Weg nach Istanbul war.

Die drei mussten zunächst mit Leihfahrrädern ausgestattet werden, und zwar von Decathlon, dem Sponsor des Green Biking in Sofia.

Insgesamt dauerte die Tour rund drei Stunden, nicht gerechnet das abschließende Mittagessen in einem kleinen Lokal, das wir ohne Petur Krustev, unserem Führer, wohl nicht entdeckt hätten.

Petur Krustev
Petur Krustev, our guide - thank you!

Er führte uns auf verschlungenen Pfaden durch die Stadt und vor allem die vielen, vielen Parks und bot eine abwechslungsreiche Mixtur aus Sightseeing, Naturerlebnissen (1. Preis für Ute, weil sie den Redwood im Park identifizierte), Monumenten, Dönekes und vielem anderen.

Auch die kleinen Exkurse in die mir wohlbekannte bulgarische Geschichte waren interessant, wobei deutlich wurde, dass das kommunistische Experiment definitiv nicht Peturs Favorit war.

Zum Abschluss der Tour besuchten wir noch ein Rosenölgeschäft, in dem wir einen kurzen Vortrag über die Herstellung des Öls hörten.

Am Nachmittag versicherte uns die Hotelrezeption, sie würden für uns einen Transfer zum Flughafen organisieren, obwohl der eigene Van in der Reparatur wäre. Gut, damit war eines der abschließenden Probleme gelöst.

Blick auf die Newski-Kathedrale
Blick auf die Newski-Kathedrale

So machten wir uns auf die Suche nach einem Lokal fürs Abendessen und wählten ein Mamma-Mia-Restaurant in der Nähe der Newski-Kathedrale: Spaghetti war unser Wunsch, und der wurde erfüllt. Dazu eiskalter lokaler Weißwein und eine schöne Abenddämmerung.

Die Tour lag in den letzten Zügen, und so erinnerten wir uns gerne an den einen oder anderen Tag. Wir hatten viel erlebt und viel geschafft.

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