Durch Südosteuropa auf dem Eurovelo 8

Supetarska Draga - Pag (Tag 2)

06.07.2014: 71,59 km

Mit einem wunderschönen Blick auf die Bucht von Lopar starteten wir die Nord-Süd-Durchquerung der Insel Rab. Ein Postkartenpanorama folgte dem anderen, und natürlich waren wir begeistert. Die Strecke zur Fähre, die uns von Misnjak nach Stinica auf dem kroatischen Festland bringen sollte, war recht hügelig. Wir wurden jedoch mit einer 4 km langen Abfahrt auf einer erstklassigen Straße belohnt.

Auf dem Festland folgte anschließend ein 6 km langer Anstieg. Die Steigungen erreichten oft 8 bis 10%. Die Mittagshitze machte es uns nicht einfacher. Darüber hinaus nervten immer mal wieder vor allem italienische Autofahrer, denen wir Radler am Straßenrand offenbar als Hindernis erschienen, die sich doch bitte ganz von der Straße zurückzuziehen hatten.

In Jadrolinija fuhren wir dann mit der Fähre auf die Insel Pag. Herrliche Abfahrt und anstrengender Anstieg. Bei der Ankunft empfing uns eine felsige Mondlandschaft: karg, unwirtlich und unwirklich. In einem Gasthaus nahe Novalja stärkten wir uns mit Pommes und Cola. Danach ging es weitere 25 km bergauf, bergab. Nach dem x-ten Anstieg blickten wir schließlich auf die Stadt Pag hinab. Es war immer noch sehr heiß, so dass wir nach der Ankunft im Aparthotel Frane ein erstes erfrischendes Bad im Meer nahmen.
Abends gab es ein sehr leckeres Essen mit Thunfisch, frittierten kleinen Weißfischen und gegrilltem Gemüse. Die Strecke heute zählte mit zu den anstrengendsten Etappen der gesamten Tour, aber landschaftlich war sie abwechslungsreich und wunderschön.

Übrigens - wichtige Regel: Hänge bei Übernachtungen nie etwas in den Schrank. Ein Skinfit-Hemd war in der ersten Unterkunft geblieben, weil wir die Regel missachtet hatten. Positive Wirkung: Das Gepäck wog etwas weniger schwer.

Übernachtung

  • Aparthotel Frane
  • 60 Euro mit Frühstück
    eigener Strand, gemütlich, freundlich, leckeres Essen

Zurück