Durch die Karpaten und Tiefebenen Südosteuropas

Bukarest (Tag 6)

10.07.2015

Wir Langschläfer!

Um 10:15 Uhr wachten wir auf. Zu spät für das Frühstücksbüffet, aber immerhin bekamen wir Kaffee, Orangensaft und eine Auswahl von Croissants.

Nachts hatte es geregnet, und es nieselte noch ein wenig, als wir uns auf den Weg ins Zentrum machten. Vom Parlamentsgebäude aus fuhren wir zum Platz des Patriarchen, von dort in die Altstadt, wo es heftig zu regnen begann.

Bukarest ist eine Autostadt, breite Boulevards mit viel Platz für alles, was vier Räder hat. An beiden Seiten der Boulevards gab es viele Läden, die leider gar nicht einladend aussahen. Viele Gebäude erschienen vernachlässigt. Eine Fressgasse gab es, wie allüberall, selbstverständlich auch. Schöne und scheußliche Bauten wechselten einander ab. Jede Menge von Hochhausreihen, die gestern schon weit vor Bukarest begonnen hatten.

Vlad III. Drăculea vor dem Curtea Veche

Wir besichtigten Überreste des ersten Bukarester Fürstenhofs Curtea Veche aus dem 16. Jahrhundert und das Hanul lui Manuc, die einzige in der Stadt erhalten gebliebene ehemalige Karawanserei aus dem frühen 19. Jahrhundert. Die großzügige Anlage ist heute Restaurant und Hotel, sehr einladend und ein wenig versteckt.

Schließlich aßen wir wieder im Vatra, ebensogut wie gestern. Viel Pompöses hatten wir gesehen, viel im Betonlook, aber nur wenig Markantes. So richtig hatten wir Bukarest nicht lieb gewonnen.

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