Durch die Karpaten und Tiefebenen Südosteuropas

Cluj-Napoca - Negreni (Tag 13)

17.07.2015: 81,51 km

Schmaler Streifen

Ausgezeichnetes Frühstück im Hotel, das uns gestern, vor dem Ausflug in die Stadt noch eine Visitenkarte gegeben hatte, "if we get lost". Der Tisch war fast zu klein für all die Köstlichkeiten.

Dann legten wir die schnellsten 40 km des Radurlaubs zurück und waren recht schnell aus Cluj heraus, den ersten Stau auf dem Bürgersteig umfahrend. Die Umgebung wurde grüner, aber diesmal waren keine landwirtschaftlich genutzten Flächen zu sehen, sondern bewaldete Hügel. Die Straße war belebt, wir hatten jedoch einen ausreichend breiten Randstreifen, und es ging hoch. Klar, wir befanden uns in den Siebenbürger Westkarpaten. Bis auf 750 m stiegen wir auf einen Schlag.

Ganz schön anstrengend. In den vergangenen Tagen lagen wir oft zwischen 400 und 550 Metern. Auf dem Gipfel rasteten wir mit Obst, Chips und Pistazien.

Vor dem Hotel

Anschließend folgte eine Abfahrt, aber der Randstreifen wurde schmaler und die Zahl der Autos größer. Man wollte ins Wochenende. Vor Huedin fuhren wir an 300 m Ständen mit Plastik und Tinnef vorbei, in Huedin erschreckten uns die verfallenden oder noch nicht fertigen Häuser mit Protzdächern.

Nach rund 80 km trafen wir im Hotel Nelaura kurz hinter Negrini ein, dem Treffpunkt von Handwerker-, Bauarbeiter- und vielleicht auch anderen Kolonnen, die sich hier 24 Stunden lang stärken können.

Abends aßen wir Forelle und Hühner- und Kuttelnsuppe. Das Essen wurde wie gewohnt ruckzuck serviert, die Teller geschwind weggeräumt. Viel Betrieb, viel zu tun - und immer freundlich.

Übernachtung

  • Nelaura
  • 35 Euro ohne Frühstück
    schöne Lage, sehr viel Betrieb, eine Art Rasthof, sehr freundlich

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