Durch die Karpaten und Tiefebenen Südosteuropas

Pravetz - Pleven (Tag 3)

07.07.2015: 104,55 km

Kurz vor Pleven

Nach dem ganzen Auf und Ab gestern war die Nacht eine Muskelkaternacht. Arnikakügelchen sollen übrigens helfen, wie wir später erfuhren - und es bestätigen können.

Es war ein sonniger Morgen, der mit einem guten Frühstück begann und sich auf den ersten 40 km durch eine waldige, hügelige und abseits gelegene Strecke in einen schönen Vormittag entwickelte. Auf fast schnurgerader Straße mit viel Verkehr ging es Richtung Pleven. Auf teilweise sehr langen Anstiegen bretterten die Autos, was der Motor hergab.

Kilometerlange Sonnenblumenfelder im Norden, südlich der Route dominierten Mais und Getreide. Einige Orangensaftstopps an Tankstellen waren nötig, um die Reserven aufzufrischen. Rund 15 km vor Pleven wurde die Straße immer schlechter. Man konnte den großen Löchern kaum noch ausweichen. Immer wieder rasteten wir kurz, um von der Holperstrecke körperlich und geistig Abstand zu nehmen. Schließlich erreichten wir die zentrale Fußgängerzone, wo wir in einem schattigen Lokal erst einmal eiskalten und frischgepressten O-Saft genossen. Ein einheimischer Radler zeigte uns den Weg zum Hotel Rostov.

In Pleven

Wie so viele bulgarische Städte verfügt auch Pleven über einen zentral gelegenen Park mit zahlreichen Brunnen und Sitzgelegenheiten. Ein Platz zum Verweilen für alle. Im Restaurant Budapest aßen wir gut und günstig. Vom Salat und Frischkäse bis zur Ente und Pizza stimmte alles, das Stella Artois und der Rosé waren eisgekühlt.

Unser Hotelzimmer war weniger angenehm. Bei der Rückkehr war es aufgeheizt - die Klimaanlage war untauglich, und es gab keine Jalousien. Draußen warm, drinnen warm - welch launige Kombination.

Übernachtung

  • Hotel Rostov

  • 44,88 Euro mit Frühstück
    Baustellen ringsherum, untaugliche Klimaanlage, keine Jalousien

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