Durch die Karpaten und Tiefebenen Südosteuropas

Vorbemerkungen

Wir hatten grundsätzlich keine Probleme, Fahrräder in den Hotels oder Pensionen unterzubringen, in denen wir übernachteten. Alle Gastgeber zeigten sich sehr entgegenkommend und oft sehr interessiert an unseren Erlebnissen. In der Hinsicht machten wir fast ausschließlich positive Erfahrungen.

Insgesamt sehr gute Erfahrungen haben wir mit dem Edge 1000 von Garmin gemacht. Die Tracks hatten wir mit der Europakarte am heimischen PC mit Garmins BaseCamp geplant. Die Planung half uns in manchen unübersichtlichen Situationen, aber wir müssen darauf hinweisen, dass Feldwege in Ungarn vor allem so gut wie nicht passierbar sind.

Wir fuhren auf Utopia-Rädern, der Möwe und der Silbermöwe. Beide sind sehr robuste und bequeme Reiseräder. In diesem Jahr hatten wir nur zwei mechanische Probleme, die wir mit Hilfe des Telefonsupports unserer Fahrradwerkstatt beheben konnten. Plattfüße hatten wir nicht, so dass die Ersatzschläuche nicht verwendet werden mussten. Die „unplattbaren“ Marathon-Reifen von Schwalbe waren tadellos, ebenso die französischen Ventile: Wir hatten am Schluss den gleichen Luftdruck wie beim Start - ohne jemals gepumpt zu haben.Wir untersuchten allerdings auch sehr oft die Mäntel auf Dornen, Splitter, Scherben und ähnliches: immer dann, wenn wir den Eindruck hatten, dass vielleicht etwas im Mantel hätte steckenbleiben können.

Die ausgezeichnete Funktionskleidung von Skinfit half, den „Kleiderschrank“, also die rechte Tasche, auf eine geringe Größe zu reduzieren - jedes Gramm hilft! Mit Skinfit radeln wir seit drei Jahren und sind überaus zufrieden.

Noch ein Wort zu den Übernachtungen. Bei einigen ist „jederzeit wieder“ zu lesen. Genauso meinen wir es. Wenn es uns wieder dorthin verschlägt, würden wir genau diese Übernachtungsmöglichkeit wieder nutzen.

Rund 2300 km zu radeln, nicht gerechnet die Fahrten in den Übernachtungsorten, war ein tolles gemeinsames Abenteuer.

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