Durch die Karpaten und Tiefebenen Südosteuropas

Varaždin - Zagreb (Tag 26)

30.07.2015: 76,85 km

Herausforderung

Wieder regnerisch und kühl heute. Wir sehnten uns durchaus nach langen Hosen. Annehmbares Frühstück, das schon bald aufgebraucht war, da einige Steigungen zu überwinden waren, die zwischen 8 und 10% betrugen.

Die Straße war wie gestern in einem ausgezeichneten Zustand, und nachdem wir die Hügelkette überwunden hatten, ging es rasch und wie auf Kufen weiter. Wir legten ein gutes Tempo vor, und es gelang uns, dem Regen immer eine knappe Nasenspitze voraus zu sein. Grüne Wiesen und Waldstücke bildeten die Kulisse. Gegen Mittag nahmen wir eine Bohnensuppe mit Wurst zu uns und hatten kurz danach einen Anstieg in drei bis vier Stufen zu nehmen. Immer wenn wir den Anstieg zu Ende glaubten, folgte der nächste.

Danach war die größte Schwierigkeit erledigt, der Verkehr wurde stärker, es nieselte, wir näherten uns der kroatischen Hauptstadt und bereiteten uns seelisch auf das Abschiedsfoto vor. Aber was war denn das? Es gab kein Ortseingangsschild, wir konnten es nicht fassen. Nun gut, dann musste eben ein Schild an einem Zagreber Lokal dafür herhalten.

Hier zu fahren, war gar nicht so einfach. Rechts eine Spur für Tram, Taxis und Busse, daneben die rechte von zwei Fahrspuren übersät mit rechteckigen oder runden Vertiefungen. In der City fahren die meisten Radler auf dem Bürgersteig. Radwege sind selten, Straßen nicht ungefährlich.

Knapp 13 Grad war es, als wir im Archotel eincheckten, das Ende einer alles om allem mehr als 2300 km währenden Fahrradtour durch Südosteuropa.

Leicht wehmütig fuhren wir noch ins Zentrum. Es war gar nicht viel Betrieb, der Regen hielt viele ab. Wir beendeten die Tour mit einem standesgemäßen Abendessen - bei einem Koreaner in Zagreb.

Übernachtung

  • Archotel Allegra
  • 96 Euro mit Frühstück (Sonderpreis für 3 Nächte)
    jederzeit wieder

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