Durch die Karpaten und Tiefebenen Südosteuropas

Zalaegerszeg - Nagykanizsa (Tag 24)

28.07.2015: 51,88 km

Typische Kombi im Einkaufscenter

Kalter, windiger Tag heute, viele Senken, die durchradelt, und Kämme, die erklommen werden mussten.

Der Tag der Nierenkoliken für mich. Schon frühmorgens kam die Ambulanz, die Schmerzen vergingen, und man ließ mich frühstücken. Irgendwann gegen Mittag, als wir an einer Tankstelle gerastet hatten, in der der Papa seinem Gymnasiastensohn, der Deutsch lernte, das Tankwarthandwerk beibrachte, ereilten mich an einer Bushaltestelle die nächsten Schmerzwellen.

Eine mitleidige ältere Dame beschaffte von zuhause eine Schmerztablette, und so ging es mühsam weiter bis zum Hotel Oazis, das wir bald genug verließen, um die Notfallambulanz im Krankenhaus der alten Garnisonsstadt aufzusuchen. Hier wurde sehr zügig gearbeitet. Jemand übersetzte, und es dauerte keine halbe Stunde, bis die Untersuchungen begannen. Nach dreieinhalb Stunden wurde ich in einem Fünfbettzimmer einquartiert.

Nach letzten Absprachen fand Ute noch einen sicheren Abstellplatz für mein Rad auf dem Krankenhausgelände und kehrte ins Hotel zurück. Sie lud einen Krimi von Edgar Wallace auf den Kindle herunter und konnte gegen 1.00 Uhr endlich einschlafen. Um diese Zeit fand ich auch Ruhe, nachdem ich mir eine Schlaftablette erbeten hatte, um dem vielstimmigen Schnarchkonzert zu entkommen.

Übernachtung

  • Hotel Oazis
  • 35 Euro ohne Frühstück
    sehr hilfsbereit in großer Not

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