Land's End - John o'Groats: die End-to-End-Tour

Orkney-Inseln (Tag 25)

Nach dem zufriedenstellenden Frühstück, bei dem wir wieder einmal von einem deutschen Kellner trafen, spazierten wir die 400 m zum Hafen hinunter. Kein Wind wehte, die Sonne schien, für den Ausflug konnte man sich kein besseres Wetter wünschen.

Um 10.30 Uhr legte die Fähre mit knapp 200 Personen an Bord ab (die Rettungswesten reichten allenfalls für die Hälfte), und 40 Minuten später erreichten wir Burwick, wo wir auf verschiedene Busse verteilt wurden. Wir sahen Scapa Bay, Kirkwall, die italienische Kapelle, Brodgars Ring und die Stones of Stenness, sammelten Muscheln am Strand und genossen einige prachtvolle Ausblicke. Das nahezu baumlose Orkney war keineswegs plattes Land, sondern die schmalen Straßen verliefen teilweise wie eine Achterbahn, also wie wir es in den vergangenen Wochen kennengelernt hatten.

Fast hätte man einen Grünstich bekommen, so dominant war die Farbe. Der amüsant erzählende Fahrer verharrte ein wenig zu sehr bei all den Ereignissen aus den beiden Weltkriegen, ansonsten war es aber durchaus interessant, im besten Sinne des Wortes.

Kurz vor 18 Uhr waren wir wieder im Hotel. Wir hatten Riesenhunger und nahmen einen Meeressalat und einen Käseteller zu uns. Am letzten Abend gab es Weißwein und Tennent's - der Abschied musste begossen werden.

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