Von Freiburg nach Barcelona

Besançon - Dole

Etappe 4: 66,24 km

Das Frühstücksbüffet war vorzüglich, nur die schmale Obstauswahl enttäuschte. Es ging los mit einem kleinen Abstecher zum Supermarkt, dann am mäandernden Wasser entlang, also entweder Doubs oder Kanal, um die nächste Biegung, und schon waren wir wieder auf dem Eurovelo 6.

Schöne Ausblicke, aber die Landschaft hatte sich verändert, die Felsen und Berge waren weit nach hinten gerückt, das Tal breiter geworden. Die Radwege blieben in einem vorzüglichen Zustand, und wir erreichten Dattenried, also Dole, gegen 14.00 Uhr, als wir durch eine wunderschöne Platanenallee fuhren.

In der folgenden Stunde suchten wir nach einer Fahrradwerkstatt, weil an Utes Rad bei starker Belastung ein Geräusch zu hören war, als ob das Radlager angezogen werden müsste. Bei Decathlon, das wir schließlich fanden,  konnte man uns nicht helfen, ein anderes Geschäft war zwar in Google gelistet, hatte aber den Betrieb eingestellt. Rechtzeitig vor einem Gewitter erreichten wir das Campanile, zu dem wir am Etappenende noch kräftig hochstrampeln mussten.

Freundliche Radler, diese Franzosen. Fast immer einen Gruß auf den Lippen, was aber auch damit zu tun haben kann, dass die Radwege in einem außerordentlich guten Zustand sind, was übrigens auch für Umleitungen gilt. Großartig!

Nach dem üblen Anstieg in gewittriger Luft beschlossen wir, im Campanile zu speisen. Bei einem Rosé, Essen gab es erst ab 19 Uhr, buchten wir für die nächsten Tage Unterkünfte und aßen im milden Abendlicht auf der Terrasse Salatbuffet sowie Penne mit Krabben und Chorizo.

Übernachtung

  • Campanile
    65,00 EUR

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