Von Augsburg nach Rom

Ciampino - Bonn

Radtaschen
Die Räder sind verpackt.

Ohne Frühstück ging es kurz nach 7 Uhr los. Wir schoben die Räder hinaus, versicherten uns einige Male, nichts vergessen zu haben, und machten uns auf den Weg. Schnell hatten wir den Flughafen erreicht und stellten uns in die Schlange. Die Abfertigung funktionierte gut, so dass es nicht lange dauerte, bis wir vor einem Schalter der Ryan Air standen. Gestern hatten wir uns bereits online eingecheckt. Es stellte sich heraus, dass wir zuerst die Räder einzupacken hatten, was gestern noch anders geklungen hatte.

Wir rückten also zur Seite und erledigten die Arbeit. Die Pedale wurden in die Tasche gesteckt, die Luft ließen wir in den Reifen. Als wir fertig waren, wurde uns sofort ein Schalter zugewiesen, und wir erhielten die Aufkleber für den Transport.

Nun folgte der spannende Teil. Würden unsere Räder in die Durchleuchtungsvorrichtung des Zolls passen? Utes Rad glitt quasi hindurch, null Problemo, Martins Rad hakte ein wenig, weil die Lenkerhörnchen sperrten. Ein Beamter stieg aufs Band, und schon passte alles. Puh, wir waren erleichtert. Angesichts unserer Erlebnisse auf dem Flughafen Barcelona hätte es gar nicht besser laufen können.

Der Rest ist schnell erzählt. Pünktlich starteten und landeten wir, erhielten unsere Räder unversehrt zurück, beluden sie und radelten am Sonntagmittag den Rhein hinunter zu unserem Zuhause.

Domingo perfetto! Die letzte Tour unseres Arbeitslebens war zu Ende gegangen.

Gab es da noch eine Steigerung? Aber ja doch - eine Woche später kamen unsere beiden Enkeltöchter, die Zwillinge Clara und Emily, in Berlin zur Welt.

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