Auf dem Eurovelo 8 durch Italien und Frankreich

Mulhouse - Freiburg

Etappe 37: 63 km - 450 Höhenmeter

Tabak nahe Staufen
Tabak nahe Staufen

Der letzte Tag der Tour begann mit dem ad hoc hinzugebuchten Frühstück im Ibis Budget, wo das Reinigungspersonal mit Kinnmasken das Buffet umstand und zu zetern begann, als wir aus der Distanz auf die herunterhängenden Masken hinwiesen. Beim Auschecken blieb die Rezeptionistin so mundfaul wie beim Einchecken. Dieses Hotel in Mulhouse ist keinen Aufenthalt wert, und so wurde es von unserer Liste gestrichen.

Der Weg aus der Stadt war großartig ausgeschildert und mit zahlreichen Markierungshinweisen auf der Fahrbahn versehen. Zunächst ging es bis Rixheim am Rhône-Rhein-Kanal entlang, dann mussten wir auf die D108 wechseln, die jedoch nicht stark befahren war. Am späten Vormittag überfuhren wir die Grenze und waren zurück in Deutschland.

Zahlreiche Baustellen kreuzten anschließend unsere Strecke. Glücklicherweise ließen sich die Räder vorbeischieben. Die angebotenen Umleitungen von Neuenburg bis Mühlheim waren für Fernradler nicht brauchbar. Einige Kilometer weiter radelten wir schließlich ins Markgräfler Land hinein und einige Weinberge mussten bewältigt werden. Anstrengend, aber landschaftlich sehr schön. Und: kein Regen!

Äpfel über Äpfel
Äpfel über Äpfel

Im Super 8 Hotel am Güterbahnhof endete unsere Tour: 2323 km, drei glimpflich verlaufene Stürze, ein Platten, ein vergessenes Aufladekabel und eine verloren gegangene Fahrradflasche sowie jede Menge neuer Eindrücke und schöner Erlebnisse. Zum Ausklang des zu Ende gehenden Radsommer aßen wir in der schönen Kantina, ganz in der Nähe einer Autovermietung, zu der wir am nächsten Tag gehen sollten.

Dann da war noch etwas zu erledigen!

Unsere Radtour war zwar beendet. Doch wir hatten noch eine Aufgabe. Das Auto, das wir in Klagenfurt für einige Wochen stehen gelassen hatten, war zu überführen. Ob es noch dort stand? Unbeschädigt? War es abgeschleppt worden? Wir würden sehen.

Wir mieteten einen Wagen und fuhren in zwei anstrengenden Etappen nach Klagenfurt. Im Ibis checkten wir wiederum ein und machten uns anschließend mit leichtem Herzflimmern auf den Weg zu der Stelle, an der wir unseren alten Kangoo vor einigen Wochen abgestellt hatten. Als wir um die letzte Ecke gebogen waren, hüpften die Herzen. Das Auto stand dort, ließ sich starten, war nicht beschädigt und schien fast so, als wäre es gewaschen worden. Wir feierten mit einem späten Essen im Hofbräu und fuhren am nächsten Morgen Richtung Freiburg zurück.

Was bleibt von dieser Radtour in der Erinnerung haften?

Übernachtung

  • Super 8
    71,82 EUR oF

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