Auf dem Eurovelo 8 durch Italien und Frankreich

Ventimiglia - Nizza

Etappe 22: 44 km - 431 Höhenmeter

Ohne Frühstück ging es auf die letzten rund 7 km zur Grenze – wir wollten Italien abschließen.

Den Kaffeegenuss, mit Blick auf den alten Hafen, holten wir in der Brasserie du Cap im schönen Menton nach. Von Menton aus nach Nizza zu kommen war mit dem Rad gar nicht so leicht, wie wir uns das mit Blick auf Karte und Track vorgestellt hatten. Bis zum Cap Martin bot die Etappe außer einigen Anstiegen keine besonderen Schwierigkeiten. Als wir das Cap hinter uns gelassen hatten, führte uns der Track allerdings in eine Wohnanlage, die auf der einen Seite offen, auf der anderen leider verschlossen war.

Dieser Teil der Route blieb vertrackt, und wir benötigten einige Anläufe, um die richtigen Wege zu finden. Das galt gerade auch für Monte Carlo, wo wir uns x-mal verfuhren, zumal auch die Beschilderung alles andere als optimal für Radfahrer war. Immer wieder den Weg zu suchen, war frustrierend. Entschädigt wurden wir durch großartige Aussichten auf die Küste und eine tolle Abfahrt hinter Monte Carlo. Wir gelangten schließlich auf einen schönen Fahrradweg nach Nizza, so dass wir recht entspannt am Meer entlang in die Stadt einfuhren. Es gab eine breite Spur nur für den Radverkehr, von der wir wegen der Hotelsuche leider abweichen mussten.

Die richtige Straße war schnell gefunden, nicht jedoch das Hotel Villa Rivoli, weil die Hinweisschilder zum Teil zugewachsen waren. Endlich geschafft, loggten wir bei einem jungen Mann aus Guadeloupe ein, der in Bonn-Beuel ein Austauschjahr absolviert hatte und nun als Praktikant im Hotel arbeitete. So klein ist die Welt.

In den wuseligen Gassen zwischen dem Quartier des Musiciens, dem Stadtteil Thiers, und der Strandpromenade fanden wir sowohl Einkaufsmöglichkeiten wie zahlreiche einladende Restaurants. An diesem Abend aßen wir gut in einem kleinen libanesischen Lokal.

Übernachtung

  • Hotel Villa Rivoli
    90,69 EUR oF

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