3.200 km auf dem Rad durch Westeuropa

Le Havre - Fécamp

Etappe 37: 41 km

Die Goldmedaille für die Ersten im Frühstücksraum gehörte uns. Ein gutes Büfett erwartete uns.

Hinreichend gestärkt machten wir uns dann auf den Weg über die Rue de Paris durch die Altstadt, fast nur auf Radwegen unterwegs. Es ging nach leichtem Anstieg durch den 680 m langen Jennertunnel, der Le Havres Unter- und Oberstadt verbindet. Wir radelten durch den langen Tunnel auf einer für Räder eingerichteten breiten Spur. Anschließend führte der Track durch einige kleinere Orte. Im schönen Montivilliers radelten wir an einer Abtei aus dem 7. Jahrhundert vorbei und fuhren über schmale Straßen bis auf eine stark befahrene D925, die wir kurz vor Le Coudray glücklicherweise verlassen konnten. Die Fahrspuren waren wegen des groben Splittbelages nicht mehr sicher zu befahren.

Schmale Wege auf weiträumigen grünen Flächen folgten. Die Felder waren abgeerntet, der Ausblick entsprechend karg. Gerade als wir 4 km Freifeldfahren absolviert und einen Platz für die Mittagspause an einer Bushaltestelle (par demande) zwischen Mairie, Schule und Cidre-Abfüller gefunden hatten, begann es heftig zu regnen - seit Genf hatten wir Regen auf dem Rad nicht mehr erlebt. Als wir zum Dessert zwei Cola-Flaschen von Haribo verzehrten, hörte es zu regnen auf. Kurze Zeit später hatten wir Fécamp erreicht. Bis zum Check-In hatten wir noch etwas Zeit, die wir für eine Rundtour im hübschen Ort an der Alabasterküste nutzten, um unter anderem auch die steilen kantigen Kalkfelsen zu bewundern.

Wir aßen in einem Lokal direkt am Hafen, in dem wir nachmittags schon Kaffee genossen hatten. Dazu zogen wir erstmals die warmen Klamotten an, denn es war schon sehr frisch. Wir aßen einen kleinen Ziegenkäsesalat und Choucroute du mer bzw. Fish & Chips. Dem Nieselregen entkommen kletterten wir danach in unser Zimmer im dritten Stock und machten es uns gemütlich.

Übernachtung

  • Hotel Vent d'Ouest
    sehr gut

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