3.200 km auf dem Rad durch Westeuropa

Herentals - Maastricht

Etappe 45: 86 km

Sehr gutes Frühstück! Es war etwas diesig, aber die Sonne ließ sich schon blicken, als wir starteten.

Am Kanal mussten wir heute drei Umleitungen fahren, da Bauarbeiten die Durchfahrt verhinderten. Eine Umleitung war nicht so toll ausgeschildert, so dass wir uns erst den Weg suchen mussten. Einige Radsportgruppen, und zwar bis zu gut 40 Mann, begegneten uns heute, die ebenfalls auf den Radwegen unterwegs waren. Die Trikots zeigten, welchem Club sie angehörten.

Die beschauliche Reise durch Flandern war leider vorüber. Eine lange Strecke fuhren wir an verschiedenen Nationalstraßen entlang, und eine gute Stunde ging es auch rechts und links parallel zur Autobahn weiter. Das war sehr laut, weil Hochbetrieb auf diesen Straßen herrschte. Erst am Nachmittag wurde es ruhiger, als wir die Provinz Limburg erreichten, wo es auch mal höher hinausging. Die goldene Zitrone für den schlechtesten Radweg erhielt heute die Stadt Klotbroek, unmittelbar vor Genk gelegen, der auch noch endlos lang erschien. Dieser schmale Hoppelweg war wirklich eine Zumutung.

Gegen 16 Uhr erreichten wir den Marktplatz des proppenvollen Maastrichts und eine Viertelstunde später auch das Novotel. Per Rad suchten wir am späten Nachmittag nach Lokalen und fanden schließlich ein chinesisches Restaurant direkt am Hauptbahnhof. Es war voll besetzt, aber wir hatten das Glück, dass gerade ein Tisch draußen frei geworden war. Zum Heineken-Pils aßen wir gut und reichlich ein letztes Mal auf unserer langen Tour.

Übernachtung

  • Novotel
    sehr gut

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